Als die Französische Revolution das Spiel „Einundzwanzig” in die Vereinigten Staaten brachte, leitete es eine völlig neue Casinospiele Ära ein. Als sich Vingt-et-Un immer größerer Beliebtheit erfreute, wurde es zu dem Blackjack, das wir heute kennen und lieben: das Blackjack, das heutzutage in allen Casinos der Welt gespielt wird.
Das Ziel im Blackjack ist einfach: den Dealer mit einem Blatt zu schlagen, das näher an die Einundzwanzig heran reicht als sein Blatt (es darf aber nicht darüber hinausgehen). Der Spieler bekommt anfangs zwei Karten ausgeteilt. Er hat die Möglichkeit, seine Karten zu halten oder sie zu „hitten“ (eine andere Karte zu erhalten). Der Spieler kann so lange hitten, bis er entweder die gewünschte Summe zusammen hat oder das Limit von Einundzwanzig überreizt hat.
Der Dealer verfügt über sein eigenes Blatt und muss entsprechend der Casino Regeln neue Karten ziehen oder seine Karten halten. Das erste Blatt, das der Dealer erhält, ist zu einer Hälfte offen aufgedeckt, zur anderen Hälfte verdeckt. Die gezeigte Karte des Dealers beeinflusst viele Leute in der Entscheidung, ob eine neue Karte verlangt oder das Blatt gehalten wird. Der Dealer spielt selbstständig gegen jeden Spieler und die Blätter der übrigen Spieler beeinflussen sich nicht gegenseitig.
Blackjack ist auch insofern einzigartig, als dass es das Lieblingsspiel sowohl von Amateuren als von Profispielern ist. Wenn man als Anfänger in eine Blackjack Runde eintritt, steht man deshalb nicht völlig im Nachteil gegenüber einem geschickten und erfahrenen Tischnachbarn. Wie im Poker oder anderen Fertigkeitsspielen sind beide Spieler auf den Dealer ausgerichtet und spielen nicht gegeneinander. Während sie einen relativ geringen Einfluss darauf haben, wie das Blatt gespielt wird, haben sie es doch mit gut kalkulierten Gewinnchancen zu tun.
Strategien im Blackjack sind eine facettenreiche Angelegenheit. Manche Spieler gehen ohne Strategie in das Kartenspiel und versuchen den Dealer zu besiegen, indem sie so gut es geht jedes einzelne Blatt auf das zuletzt errechnete Ergebnis hin ausspielen. Andere gehen mit ihren eigenen spezifischen Plänen in das Spiel, die auf jahrelanger Spielerfahrung oder manchmal auf Pechsträhnen basieren. Andere wiederum machen aus ihrer anfänglichen Tischwahl den am häufigsten verwendeten strategischen Zug des Tages. Schließlich gibt es noch diejenigen, die genau berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Blatt vorkommen kann und daraufhin entscheiden, ob sie neue Karten ziehen oder ihr Blatt halten. Wenn man auf der Grundlage von vorbestimmten Berechnungen spielt, kann das Spiel dadurch mechanisch und wenig abwechslungsreich werden.
Es kommt darauf an, was für ein Spielertyp man ist. Wenn man die Risiken, die bei Blackjack typischerweise auftauchen, nicht eingehen will, dann ist es vielleicht am besten, wenn man sich an die Tische und Schaubilder hält, bei denen die statistisch richtigen Züge abgelesen werden können. Wenn man eher abenteuerlustig unterwegs ist, entwickelt man am besten seine eigene Strategie – eine Taktik, die für geduldige und aufmerksame Spieler unsägliche Gewinne abwerfen kann.
Und zuletzt noch ein gut gemeinter Rat zur Vorsicht: Egal ob man in einem Casino online oder live spielt, achten Sie stets auf Ihre Einsatzlimits und auf Ihre Umgebung bei Live oder Online Black Jack. Viele Leute verlieren viel zu viel, bevor ihnen bewusst wird, was eigentlich passiert ist, und wenn Sie online spielen, ist es unbedingt erforderlich, zu überprüfen, ob es sich um ein geprüftes und vertrauenswürdiges Online Casino handelt. Wegen Betrügereien von Online Casinos verschwinden jedes Jahr unermessliche Geldsummen von nichts ahnenden Glücksspielern.












